Freiheit, Sicherheit und Deeskalation – Liberalismus und Kalter Krieg 1970-1990

Tagung

Do, 5.11.2020 bis Fr, 6.11.2020
Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Kronenstraße 5
10117 Berlin
Deutschland

 

Die Veranstaltung findet intern statt.

 

Kontakt
Herrn Dr. Jürgen Frölich
Archiv des Liberalismus, Gummersbach
E-Mail: juergen.froelich[at]freiheit.org

 

 

Im Jahr 2020 jähren sich der Moskauer Vertrag zum 50. Mal und der Zwei-plus-Vier-Vertrag zum 30. Mal. Die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit und das Berliner Kolleg Kalter Krieg nehmen diese Jubiläen zum Anlass, um die liberale Substanz der Entspannungspolitik von den späten 1960er Jahren bis zum Ende des Kalten Krieges 1990 im Rahmen des 18. "Kolloquiums zur Liberalismus-Forschung" zu vermessen. Die Tagung will damit einerseits, orientiert an den Begriffen Freiheit, Sicherheit und Deeskalation, nach liberalen Deutungsmustern, Konzepten und Politiken der Entspannung fragen. Zum anderen geht es darum, Ambivalenzen und Grenzen liberaler Entspannungspolitik auszuloten. Im Fokus stehen nicht nur liberale Politikerinnen und Politiker, sondern auch ihr wissenschaftliches und intellektuelles Umfeld sowie liberale Netzwerke in Deutschland, Europa und der außereuropäischen Welt.