Kooperation und Konfrontation: Bundesrepublik und DDR auf dem KSZE-Folgetreffen in Wien, 1986-1989

Mitarbeiter (IfZ): Willi Schrenk, M.A.
 

Projektinhalt:

Das KSZE-Folgetreffen in Wien (1986–1989) bildete den Höhepunkt des 1975 eingeleiteten KSZE-Prozesses. Das Gesamtprojekt leuchtet die dortigen Verhandlungen aus und fragt nach der Bedeutung des Wiener Folgetreffens für die Beendigung des Ost-West-Konflikts in Europa. Ein besonderer Fokus liegt auf den Verhandlungen über humanitäre Fragen und Aspekte militärischer Sicherheit. Als Teil dieses Projekts untersucht die Dissertation den deutsch-deutschen Kontext des Wiener Folgetreffens und wird sich auf die spezifisch deutsch-deutschen Konflikte und das diplomatische Verhältnis der deutschen Staaten während der Konferenz konzentrieren.

Das Gesamtprojekt ist eine Kooperation des Instituts für Zeitgeschichte München – Berlin, der Universität Hildesheim, der Universität Innsbruck und des Graduate Institute of International and Development Studies Genf, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (Österreich) und vom Schweizerischen Nationalfonds finanziert wird.